2027 beträgt die durchschnittliche Listenprämie für Erwachsene mit Franchise CHF 300 CHF 608.35 pro Monat im Standardmodell und CHF 542.69 mit Hausarzt oder HMO. Seit 2017 ist die Standardprämie im Kantonsmittel um 38.2 % gestiegen, im Tessin um 53.7 %. Das ist der stärkste Anstieg der Schweiz.
CHF 487.60pro MonatErwachsene · +4.9 % gegenüber 2026
CHF 412.00pro Monatalle Altersgruppen · +5.0 % gegenüber 2026
Tatsächlich bezahlte Prämien geteilt durch die Zahl der Versicherten, mit allen Franchisen und allen Modellen. Die Zahlen unten sind dagegen Listenprämien: einfacher Durchschnitt der angebotenen Tarife mit Franchise CHF 300, Modell für Modell, jeder Kanton mit gleichem Gewicht. Deshalb liegen sie höher und können anders steigen. Medienmitteilung BAG vom 29.09.2026 ↗
StandardCHF 608.35pro Monat+3.9 % gegenüber 2026freie Arztwahl
Hausarzt / HMOCHF 542.69pro Monat+4.4 % gegenüber 2026−10.8 % gegenüber Standard
Telmed / digitalCHF 544.19pro Monat−10.5 % gegenüber Standard
Andere ModelleCHF 543.28pro Monat−10.7 % gegenüber Standard
Wo die Prämien am stärksten gestiegen sind, 2017–2027
Anstieg der Standardprämie, 2017–2027
Entwicklung der Standardprämie
Alle Kantone, 2027
Kanton
Standard
Hausarzt / HMO
Telmed / digital
Andere Modelle
Ersparnis HMO
Anstieg seit 2017
Aargau
CHF 596.25
CHF 536.37
CHF 537.42
CHF 546.61
−10.0 %
+42.7 %
Appenzell Ausserrhoden
CHF 574.62
CHF 514.85
CHF 518.27
CHF 507.58
−10.4 %
+47.9 %
Appenzell Innerrhoden
CHF 479.03
CHF 426.16
CHF 424.34
CHF 420.93
−11.0 %
+36.4 %
Basel-Landschaft
CHF 689.38
CHF 613.06
CHF 620.12
CHF 609.75
−11.1 %
+43.6 %
Basel-Stadt
CHF 745.76
CHF 654.96
CHF 663.27
CHF 641.66
−12.2 %
+26.2 %
Bern
CHF 644.50
CHF 573.74
CHF 576.63
CHF 574.05
−11.0 %
+34.3 %
Freiburg
CHF 609.20
CHF 541.76
CHF 546.75
CHF 539.12
−11.1 %
+36.3 %
Genf
CHF 778.35
CHF 670.78
CHF 684.54
CHF 670.40
−13.8 %
+30.5 %
Glarus
CHF 558.16
CHF 503.79
CHF 501.82
CHF 508.86
−9.7 %
+41.0 %
Graubünden
CHF 558.66
CHF 502.79
CHF 506.35
CHF 503.44
−10.0 %
+44.1 %
Jura
CHF 714.50
CHF 638.62
CHF 636.51
CHF 635.58
−10.6 %
+42.4 %
Luzern
CHF 561.27
CHF 503.45
CHF 506.78
CHF 507.62
−10.3 %
+38.8 %
Neuenburg
CHF 736.92
CHF 649.48
CHF 647.79
CHF 650.09
−11.9 %
+39.4 %
Nidwalden
CHF 517.57
CHF 466.79
CHF 460.43
CHF 470.21
−9.8 %
+42.5 %
Obwalden
CHF 523.59
CHF 466.94
CHF 466.67
CHF 475.71
−10.8 %
+37.8 %
Schaffhausen
CHF 601.15
CHF 542.05
CHF 538.88
CHF 542.87
−9.8 %
+39.2 %
Schwyz
CHF 543.33
CHF 492.49
CHF 495.89
CHF 490.72
−9.4 %
+36.2 %
Solothurn
CHF 632.73
CHF 567.12
CHF 561.55
CHF 572.09
−10.4 %
+42.6 %
St. Gallen
CHF 570.83
CHF 512.01
CHF 516.88
CHF 510.26
−10.3 %
+37.9 %
Tessin
CHF 748.50
CHF 665.16
CHF 677.16
CHF 672.56
−11.1 %
+53.7 %
Thurgau
CHF 573.73
CHF 516.51
CHF 512.02
CHF 523.09
−10.0 %
+40.8 %
Uri
CHF 520.57
CHF 465.37
CHF 465.67
CHF 473.96
−10.6 %
+39.0 %
Waadt
CHF 696.57
CHF 617.82
CHF 623.68
CHF 612.90
−11.3 %
+29.9 %
Wallis
CHF 574.86
CHF 518.32
CHF 510.18
CHF 520.29
−9.8 %
+44.0 %
Zug
CHF 447.70
CHF 393.78
CHF 396.35
CHF 387.53
−12.0 %
+16.8 %
Zürich
CHF 619.43
CHF 555.86
CHF 553.04
CHF 557.46
−10.3 %
+36.9 %
Wie stark die Prämie das Einkommen belastet
2027 entspricht die Standardprämie einer erwachsenen Person im Tessin 22.3 % des medianen steuerbaren Einkommens: der höchste Wert der Schweiz. Zug liegt bei 8.3 %, das Kantonsmittel bei 15.0 %. Von 2017 bis 2022 stiegen die Prämien im Mittel um 9.9 %, die Einkommen um 6.4 %.
Jahresprämie in % des medianen steuerbaren Einkommens
Pro Kanton: 2017 und 2022 mit Prämie und Einkommen desselben Jahres; der dunkle Kreis, Wert neben dem Namen, verwendet die Prämie 2027 und das Einkommen 2022, das jüngste von der ESTV veröffentlichte. Kantone nach diesem Wert geordnet.
20172022Prämie 2027 auf Einkommen 2022
Prämien und Einkommen, 2017–2022
StandardprämieMedianes steuerbares Einkommen
Miete und Prämie in % des Einkommens, 2022
Durchschnittsmiete 2022Standardprämie 2022
Links: Anstieg der Standardprämie und des Medianeinkommens, Kantone nach der Differenz geordnet. Rechts: Durchschnittsmiete einer Mietwohnung und Prämie einer erwachsenen Person, aufs Jahr gerechnet, in % des Medianeinkommens.
Kantone: Einkommen, Miete und Prämienverbilligung
Kanton
Medianeinkommen 2022
Prämie/Einkommen 2027
Punkte seit 2017
Miete 2022
IPV-Bezüger 2025
IPV pro Bezüger
Anteil Kanton
Aargau
CHF 54'200
13.2 %
+3.5
CHF 1'415
26.8 %
CHF 2'222
35.1 %
Appenzell Ausserrhoden
CHF 48'700
14.2 %
+3.8
CHF 1'236
20.3 %
CHF 3'188
40.5 %
Appenzell Innerrhoden
CHF 51'400
11.2 %
+2.3
CHF 1'304
31.1 %
CHF 1'527
18.9 %
Basel-Landschaft
CHF 55'000
15.0 %
+4.2
CHF 1'468
19.7 %
CHF 3'493
40.9 %
Basel-Stadt
CHF 48'500
18.5 %
+2.8
CHF 1'379
25.9 %
CHF 4'070
57.4 %
Bern
CHF 47'800
16.2 %
+3.2
CHF 1'259
25.6 %
CHF 2'447
38.1 %
Freiburg
CHF 48'956
14.9 %
+3.4
CHF 1'281
27.1 %
CHF 2'456
42.6 %
Genf
CHF 45'000
20.8 %
+4.2
CHF 1'504
44.1 %
CHF 3'298
68.6 %
Glarus
CHF 47'900
14.0 %
+3.4
CHF 1'215
26.4 %
CHF 2'305
37.1 %
Graubünden
CHF 45'400
14.8 %
+3.8
CHF 1'279
32.2 %
CHF 1'980
40.5 %
Jura
CHF 41'900
20.5 %
+5.3
CHF 986
25.7 %
CHF 3'107
50.1 %
Luzern
CHF 50'600
13.3 %
+3.1
CHF 1'411
27.6 %
CHF 2'119
34.6 %
Neuenburg
CHF 43'600
20.3 %
+4.9
CHF 1'056
23.3 %
CHF 3'776
55.7 %
Nidwalden
CHF 55'100
11.3 %
+2.9
CHF 1'495
27.9 %
CHF 1'706
18.7 %
Obwalden
CHF 51'100
12.3 %
+2.8
CHF 1'364
23.8 %
CHF 2'370
32.1 %
Schaffhausen
CHF 49'300
14.6 %
+3.5
CHF 1'242
36.4 %
CHF 2'282
51.8 %
Schwyz
CHF 55'400
11.8 %
+2.5
CHF 1'616
24.3 %
CHF 2'284
30.5 %
Solothurn
CHF 51'000
14.9 %
+3.7
CHF 1'221
26.5 %
CHF 2'785
48.1 %
St. Gallen
CHF 48'400
14.2 %
+3.2
CHF 1'286
22.2 %
CHF 2'690
35.4 %
Tessin
CHF 40'300
22.3 %
+7.3
CHF 1'211
31.7 %
CHF 3'804
67.5 %
Thurgau
CHF 50'200
13.7 %
+3.5
CHF 1'300
20.4 %
CHF 2'955
35.9 %
Uri
CHF 50'400
12.4 %
+2.9
CHF 1'222
32.3 %
CHF 1'477
19.7 %
Waadt
CHF 47'400
17.6 %
+3.5
CHF 1'416
37.9 %
CHF 3'140
66.9 %
Wallis
CHF 41'600
16.6 %
+3.5
CHF 1'177
26.3 %
CHF 2'552
44.2 %
Zug
CHF 64'900
8.3 %
+0.6
CHF 1'850
23.4 %
CHF 2'524
34.3 %
Zürich
CHF 56'100
13.2 %
+2.9
CHF 1'654
32.3 %
CHF 2'681
55.0 %
Kantonsmittel
15.0 %
+3.5
29.1 %
CHF 2'770
51.3 %
IPV = individuelle Prämienverbilligung. Bezüger in % der Versicherten, durchschnittlicher Jahresbeitrag pro Bezüger, vom Kanton finanzierter Anteil (der Rest vom Bund). In der Grafik oben ist die Prämie vor Verbilligung.
Kosten: Alter der Bevölkerung oder mehr Behandlungen?
2025 kostete eine versicherte Person im Tessin die Grundversicherung im Schnitt CHF 5'815, +22.3 % gegenüber dem Schweizer Mittel (CHF 4'753), der höchste Wert der Schweiz. Davon erklären sich 11.4 Prozentpunkte mit Alter und Geschlecht der Versicherten und 1.5 mit dem höheren Anteil an Personen mit Spitalaufenthalt im Vorjahr (ein Krankheitsindikator); die übrigen 9.5 Punkte sind mehr oder teurere Leistungen bei gleichem Alter, Geschlecht und Spitalaufenthalt. 2015 betrug dieser Teil 1.5 Punkte.
Kosten pro versicherte Person gegenüber dem Schweizer Mittel, 2025
Heller Balken: Unterschied allein wegen der Alters- und Geschlechtsstruktur der Versicherten. Mittlerer Balken: Anteil wegen der Versicherten mit Spitalaufenthalt im Vorjahr. Dunkler Balken: der Rest, also mehr oder weniger Leistungen oder andere Preise bei gleichen Faktoren. Schwarzer Strich und Wert neben dem Namen: Gesamtabweichung. Für die Werte mit der Maus über eine Zeile fahren.
Wegen Alter und GeschlechtWegen Spitalaufenthalten im VorjahrInanspruchnahme bei gleichem Alter, Geschlecht und Spitalaufenthalt
Entwicklung 2015–2025 in Prozentpunkten (0 = Schweizer Mittel)
TessinWallisGraubündenAlterInanspruchnahme
Gestrichelt: Effekt von Alter und Geschlecht. Durchgezogen: Inanspruchnahme bei gleichem Alter, Geschlecht und Spitalaufenthalt. Die beiden Vergleichskantone (voreingestellt: Wallis und Graubünden) wählen Sie weiter oben in der Prämiengrafik.
Kosten pro versicherte Person nach Leistungsart, 2025
TessinWallisGraubündenSchweiz
Medikamente über alle Kanäle zusammengezählt: Wo Ärztinnen und Ärzte keine Medikamente abgeben, wie im Tessin, laufen alle über die Apotheke. In Klammern die Abweichung gegenüber der Schweiz.
Was geht mit der höheren Inanspruchnahme einher?
In den 26 Kantonen ist die Inanspruchnahme bei gleichem Alter, Geschlecht und Spitalaufenthalt dort höher, wo es mehr Ärztinnen und Ärzte in Praxen, mehr Spitex-Stunden und mehr allein lebende ältere Menschen gibt und wo der ärztliche Taxpunktwert höher ist. Das Tessin liegt bei all diesen Faktoren oben: 3.03 Ärztinnen und Ärzte in Praxen pro 1000 Einwohner (Schweiz 2.70), 20.6 Spitex-Stunden pro Einwohner ab 65 Jahren (Schweiz 10.8). Die Sterblichkeit hingegen geht nicht mit der Inanspruchnahme einher: Die Kantone mit mehr Leistungen sind nicht die mit der schlechteren Gesundheit.
Jeder Punkt ist ein Kanton. Senkrechte Achse: Inanspruchnahme bei gleichem Alter, Geschlecht und Spitalaufenthalt (2025), in Prozentpunkten gegenüber dem Schweizer Mittel. Waagrechte Achse: der Faktor. r = Korrelationskoeffizient (von −1 bis +1): Je näher an ±1, desto mehr liegen die Kantone auf einer Linie. Es sind Zusammenhänge zwischen 26 Kantonen, keine Belege für Ursache und Wirkung, und die Faktoren hängen auch untereinander zusammen (etwa in den lateinischen Kantonen).
Vom BAG genehmigte Prämien für Erwachsene (ab 26 Jahren), Franchise CHF 300, mit Unfalldeckung. Jeder Wert ist der einfache Durchschnitt aller im Kanton angebotenen Tarife (jede Kasse, Prämienregion und jeder Tarif zählt einmal): Er ist weder die vom BAG publizierte, nach Versicherten gewichtete mittlere Prämie noch die Prämie einer bestimmten Person. «Hausarzt / HMO» umfasst die Modelle, die das BAG als Gesundheitspraxis und Hausarzt führt; «Andere Modelle» die übrigen alternativen Modelle. Der Verlauf verwendet nur das Standardmodell, das als einziges über alle Jahre vergleichbar ist. Die Daten werden jedes Jahr Ende September aktualisiert, wenn das BAG die Prämien des Folgejahres veröffentlicht.
Einkommen: Median des steuerbaren Einkommens pro steuerpflichtige Person gemäss direkter Bundessteuer (ESTV), alle Steuerpflichtigen, auch ohne geschuldete Steuer; Ehepaare zählen als eine steuerpflichtige Person, und das Einkommen ist nach Abzügen, der Anteil ist also höher als auf dem Bruttoeinkommen. Prämie: einfacher Durchschnitt der Standardprämie für Erwachsene (Franchise CHF 300, mit Unfalldeckung), auf 12 Monate, vor jeder Verbilligung. Miete: durchschnittliche monatliche Nettomiete aller Mietwohnungen (Strukturerhebung BFS). Die ESTV veröffentlicht die Einkommen rund drei Jahre verzögert: Der Wert 2027 kombiniert die Prämie 2027 mit dem Einkommen 2022 und ist deshalb zu hoch, falls die Einkommen seither gestiegen sind.
Kosten: indirekte Standardisierung nach Alter (15 Klassen), Geschlecht und Spitalaufenthalt im Vorjahr (derselbe Indikator wie im Risikoausgleich), auf Grundlage der Versicherungsmonate und der OKP-Bruttokosten jedes Kantons (Statistik des Risikoausgleichs der Gemeinsamen Einrichtung KVG). Für jeden Kanton wird berechnet, was seine Versicherten kosten würden, wenn sie in jeder Alters- und Geschlechtsklasse so viel kosteten wie im Schweizer Mittel: Die Abweichung dieses Werts von der Schweiz ist der Effekt von Alter und Geschlecht, der Rest die Inanspruchnahme bei gleichem Alter und Geschlecht. Dieser Rest umfasst Menge und Preise der Leistungen (kantonale Tarife, Angebot an Ärzten, Spitälern und Heimen) sowie Unterschiede im Gesundheitszustand, die nicht herausgerechnet sind. Bruttokosten vor Kostenbeteiligung.
Faktoren: Ärztinnen und Ärzte in Praxen und ambulanten Zentren pro 1000 Einwohner (BFS, Strukturdaten Arztpraxen, Kanton der Praxis); Spitex-Pflegestunden pro Einwohner ab 65 und Pflegeheimbewohner pro 100 Einwohner ab 65, altersstandardisiert (Obsan, Wohnkanton); Anteil allein lebender Personen ab 65 (BFS, Bevölkerungsstatistik); Taxpunktwert der Arztpraxen ab 01.01.2026 (NewIndex AG, Zusammenstellung für die kantonalen Ärztegesellschaften, nicht amtlich; einzelne Werte provisorisch oder für mehrere Kantone gemeinsam); altersstandardisierte Sterblichkeit (Obsan). Datenjahre 2024–2026.
Haftungsausschluss. Angaben zur Information, ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit: Massgebend sind die Veröffentlichungen des BAG. Keine Versicherungsberatung und kein Angebot; slradar.ch ist mit keiner Krankenkasse verbunden und erhält keine Vergütung. Die persönliche Prämie hängt von Region, Alter, Franchise und Rabatten ab: Den genauen Betrag liefert priminfo.admin.ch oder Ihre Krankenkasse. Haftungsausschluss
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